Wir sind nämlich erstmal nach Belgrad gefahren, die Hauptstadt von Serbien. Unser erster Eindruck: Was für ein Gestank!!!
Beim genaueren Hinsehen vielen uns dann auch noch die unglaublich heruntergekommenen Häuser und die Unmengen von uralten LKW's mitten im Zentrum auf.
Unsere Begeisterung für diese Stadt wurde dann noch durch Geldautomaten bei denen unsere Maestro-Karte nicht funktionierte (und wir nicht mal mehr genug geld für Benzin hatten) , wir uns total fertig abends verirrten auf der Suche nach einem Restaurant, vor Park-Kontrolleuren fliehen mussten und unser komplettes 14-Tage-Gepäck für eine nacht in den 5.Stock schleppen mussten. Erhohlung hatte ich mir anders vorgestellt...also schnell weg und auf nach Südserbien.
Da es keine Autobahn mehr gibt, benötigten wir gemeinsam mit gefühlt einer Million Uralt-LKW's den ganzen Tag bis zur Montenegrinischen Grenze. Aber ich konnte mir die Zeit vertreiben indem ich Schilder in kyrillischer Schrift las. Gut dass ich das noch aus meinem Russisch-Unterricht behalten hatte!
Dann waren wir in Crna Gora, im Land der Schwarzen Berge und an unserem ersten richtigen Ziel: die Tara, ein Fluss in der angeblich tiefsten Schlucht Europas und auf der wollten wir Rafting machen. *zitter*
Aber es war dann doch nicht so schlimm, niedrigster Wasserstand im Jahr...für mich als absoluten Anfänger war das natürlich sehr angenehm, ich hätt auch ein bisschen mehr vertragen...
Danach ging's weiter quer durch Montenegro (das land is ja nich so groß, nur 600.000an die Küste. Wir durften auch dort wieder eine tolle Infrastruktur an Straßen kennen lernen und haben uns eine schmale Straße 15km auf den Berg hoch gearbeitet (keine Leitplanken, dafür ging's umso steiler runter) um ein beeindruckendes christlich-orthodoxes Kloster zu besuchen. Es war echt krass ganz viele Ikonen, Frauen mit Kopftüchern und was mich verwirrt hat sehr viele, offensichtlich pilgernde junge Leute.
Am nächsten Tag stand die südliche Ecke von Montenegro auf unserem Programm: 13km langer Strand mit schwarzem Sand, sowas gibts in Kroatien nich. Und die Wellen waren auch richtig beeindruckend. Ulcinij, die albanischste Stadt Montenegros, mit Moscheen und Verkehrschaos.
Danach gings zum größten See des Balkans, mit beeindruckender Bergstraße nur der Gegenverkehr war manchmal etwas problematisch...
Auf Richtung Montenegro-Nord mit dem größten Fjord des Mittelmeers: die Bucht von Kotor.
Da hatten wir eine total tolle Unterkunft. Direkt am Meer und wir konnten endlich schnorcheln gehen!!!!
In der zweiten Woche fuhren wir dann langsam aber sicher immer an der Küste entlang durch Kroatien. Wir konnten unsere Tauchkünste verbessern: sind bis zu 25m getaucht, haben Muränen, Seesterne und viele bunte Fische gesehen, auch griechische Amphoren und ein Wrack war dabei.
Aber uns fehlt noch ein Land auf unserer Ex-Yugo-Tour: Bosnien-Herzegovina! Wir fuhren also nach Mostar, eine uralte Stadt inmitten toller Berge und ich habe meine erste Moschee besucht und wir sind natürlich gleich auf's Minarett gestürmt-war ganz schön eng...
Noch viel mehr Fotos gibts hier.
1 Kommentar:
na endlich war ja schon lang fällig der bericht:-) cool, cool, cool!!!
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