Zuerst nach Zagreb: da gibt es weder touristische Infos noch Bilder im Internet darüber. Da wir eh an Zagreb vorbei fahren mussten haben wir uns trotzdem für einen kurzen Stop entschieden und uns die Stadt angeschaut. Wir waren doch recht positiv überrascht, aber wir waren wirklich nur im historischen Stadtkern. Unzählige Kneipen und Restaurants und alles Fußgängerpassage. Touristisch hat die Stadt tatsächlich nur was für 2 Stunden zu bieten, aber es ist auf alle Fälle netter als man erwartet und vom Krieg hat man hier auch nichts gesehen.
Leider war doch Feiertag zu Fronleichnam in Kroatien so dass wir unsere geplante Einkaufstour ausfallen lassen mussten. was sich noch als recht ärgerlich herausstellen sollte.
So ging es weiter zu unserem eigentlichen Ziel: Die Plitvicer Seen!
Die sind in der Nähe der Bosnischen Grenze und wie ich gelesen habe haben da auch einige Kämpfe stattgefunden. Bis jetzt ist noch immer nicht der ganze Park frei zugänglich da die letzten Minen noch nicht entfernt wurden.
Wir haben uns dann einen ganzen Tag Zeit genommen diese Seenformation mit unzähligen Wasserfällen zu besichtigen. Leider sank meine Laune in den ersten Minuten schon auf unter den Gefrierpunkt: Abzocke und Touristenmassen. Der Parkplatz für einen Tag hat allein schon 10€ gekostet und es war total voll trotz Vorsaison und schlechtem Wetter. Naja ich mag es einfach nicht...
Die Wasserfälle waren tatsächlich total beeindruckend sowas sieht man sonst nicht, aber wenn man Stunde um Stunde läuft und hinter jeder Ecke ein neuer Wasserfall wartet wird es einem irgendwann zu viel.
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